Pocket Gallery
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Kunst ohne Publikum #4: Pocket Gallery by Miroslav Cukovic

Intervention im Öffentlichen Raum

Intervention: ab Montag 25.03.2019
Künstlerpräsentation: Donnerstag, 28.03.2019
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: frei

Pocket Gallery, ein mobiler Ausstellungsraum in einer Tasche auf der linken Seite eines weißen Hemdes. Die Pocket Gallery ein Interaktionsmedium und ein autonomes System, das außerhalb der normativen Grenzen eines herkömmlichen Ausstellungsraums funktioniert. Sie agiert zwischen außen und innen, persönlich und öffentlich, sichtbar und unsichtbar.

Als Performer und Betreiber der Pocket Gallery ist Cukovic an der Interaktion interessiert, die diese Form eines Ausstellungsraums mit sich bringt. Er beabsichtigt, die Galerie in nicht-künstlerische Räume, wie öffentliche Toiletten, den Autoteilemarkt, die Rolltreppe in einem Einkaufszentrum, beim stundenlangen Spaziergang über eine Brücke, an einer Bushaltestelle wartend, in einem Bus von der ersten bis zur letzten Station fahrend, in einer Bank, spät abends in einer Bar, am frühen Morgen in einer Bäckerei oder einfach durch die Nacht laufend, zu präsentieren und Kunst so erfahrbar zu machen.
Was sich in der Pocket Gallery verbirgt, erfahrt ihr ab dem 25.03.2019 in und um Ravensburg und bei der Künstlerpräsentation am 28.03.2019 um 19.00 Uhr in den Räumen des NRVK. 

“…what I see here is only valid for a brief instant, I will see something else soon, something else unexpected that I could never guess. Thus this interstitial geography offers me surprises and discoveries of a kind of scaled down journey, a pool of space will in a moment take on the appearance of an isthmus, of a peninsula of emptiness. I am aware that it is the movements of my body that are producing and destroying this landscape of transparencies, a bit like a passenger on a train who sees trees and horses darting past, sees hills bending away, by my own speed, however weak it may be, I form and deform these particles of emptiness, these holes, these hollows, it is a game of construction that I develop without accessories, simply through being here or there…”

Paul Virilio
Negative Horizons, pg.30

 

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